Wolter Hoppenberg beteiligt sich an Forschungsvorhaben des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Umgang mit Problemimmobilien

Problemimmobilien mit und ohne sichtbare Verwahrlosung beeinträchtigen Städte und Gemeinden. Die Erscheinungsformen sind vielfältig und reichen vom Leerstand und baulicher Verwahrlosung einerseits bis zur Überbelegung andererseits. Städtebauliche Missstände und unzumutbare Wohnverhältnisse können zu einer negativen Signalwirkung für das gesamte Quartier und zum Wertverlust benachbarter Immobilien führen.

Problemimmobilien können sich grundsätzlich in allen Wohnungsmärkten und Regionen in Nordrhein-Westfalen befinden und stellen für Städte und Gemeinden eine große Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund hat das MHKBG NRW die Erarbeitung eines Leitfadens ausgeschrieben, der aufbauend auf einer Erläuterung der Problemlagen einen Überblick über die von Kommunen entwickelten Strategien zum Umgang mit Problemimmobilien gibt und den Kommunalverwaltungen in Nordrhein-Westfalen praxisorientiert die in NRW vorhandenen Handlungsoptionen in rechtlicher, konzeptioneller und organisatorischer Hinsicht aufzeigt. Die in dem Prozess gewonnenen Erkenntnisse sollen zudem im Rahmen einer Fachtagung der Fachöffentlichkeit präsentiert werden.

Wolter Hoppenberg hat den Auftrag dazu gemeinsam mit den Kooperationspartnern StadtRaumKonzept und ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung erhalten. Das Forschungsvorhaben wird rechtlich federführend von Rechtsanwältin Dr. Anja Baars betreut und soll mit einer Fachtagung im Herbst 2019 abgeschlossen werden. Nähere Informationen dazu werden wir dann an dieser Stelle bekanntgeben.

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15.10.2018