Eilanträge gegen Genehmigung für Windpark Glandorf-Schwege erfolglos

Mit Beschluss vom 10.04.2019 hat das Verwaltungsgericht Osnabrück die (Eil-)Anträge zweier Nachbarn gegen die durch den Landkreis Osnabrück erteilte Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von vier Windenergieanlagen im Windpark Glandorf-Schwege abgelehnt. Wolter Hoppenberg konnte in Vertretung für den Landkreis Osnabrück die Eilanträge erfolgreich abwehren.

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat in dem der Entscheidung zugrundeliegenden Beschluss ausgeführt, dass weder ein Interessenkonflikt noch ein Verstoß gegen die verfahrensrechtlichen Zuständigkeitsvorschriften dadurch bestehe, dass der Landkreis mit einer Beteiligungsgesellschaft zur Hälfte an dem Kommanditkapital der Beigeladenen beteiligt sei. Die durch die Windenergieanlagen hervorgerufenen und in der Schallimmissionsprognose der Beigeladenen prognostizierten Schallimmissionswerte überschreiten nicht die vorgegebenen Richtwerte der TA Lärm. Die Distanz zwischen den Wohnhäusern der Antragsteller und der nächstgelegenen Windenergieanlage sei nach den bisherigen fachlichen Einschätzungen ausreichend, um erhebliche Beeinträchtigungen durch sog. Infraschall zu vermeiden. Die vier Windenergieanlagen entfalten keine optisch bedrängende/erdrückende Wirkung. Die seitens des Landkreises durchgeführte Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sei nicht zu beanstanden. Verfahrensfehler in dem Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) habe es nicht gegeben.. Artenschutzrechtliche Aspekte seien nicht drittschützend. Sie dienen nicht den Interessen der Antragsteller.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Osnabrück und der Mitteilung im Juris-Newsletter.

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26.04.2019