11. WH-Umweltrechtstag: Gelungene Veranstaltung mit regem Austausch

Am gestrigen Donnerstag, den 8. März 2018, veranstaltete Wolter Hoppenberg zum 11. Mal den Umweltrechtstag unseren Räumlichkeiten der Kanzlei an der Münsterstraße in Hamm.

Das Seminar stand in diesem Jahr unter dem Motto „Neue Anforderungen und Bestandsschutz“. Die rund 80 Teilnehmer erwartete ein umfangreiches Programm aus fünf Vorträgen und einer anschließenden Aktuellen Stunde. Wie schon in der Vergangenheit setzte sich der Kreis der Teilnehmer auch in diesem Jahr sehr heterogen zusammen. In diesem Jahr nahmen Fachkräfte und Entscheidungsträger u. a. aus dem industriellen Sektor, von verschiedenen Verbänden sowie von Behörden der Länder, Kreise und Kommunen teil.

Den Einstieg am Morgen machte Rechtsanwältin Annette Giersch vom BDI e. V., die sich in ihrem Vortrag mit aktuellen und anstehenden umweltrechtlichen Regelungen, darunter der 42. BlmSchV, der MantelVO und der TA Abstand, befasste. Bereits bei Frau Gierschs Ausführungen zur 42. BlmSchV zeigte sich, was charakteristisch für die gesamte Veranstaltung sein sollte: unter den Teilnehmern herrschte ein reger Austausch und eine große Diskussionsfreude. Besonders die Vertreter der Behörden beschäftigte die Frage, wie bei Legionellenbefall die Interessen der Öffentlichkeit und die der betroffenen Unternehmen („Vermeidung einer Rufschädigungen“) in Einklang zu bringen sind.

Auf großes Interesse stießen auch die Ausführungen von Michael Joswig, Leiter der Abteilung für Bauen, Wohnen und Immissionsschutz beim Kreis Soest. Herr Joswig berichtete mit vielen anschaulichen Beispielen über die Schwierigkeiten, ein reibungsloses Genehmigungsverfahren zu gewährleisten.

Wir danken den Vortragenden für ihr Engagement und allen Teilnehmern für den regen Austausch! Das Zusammenspiel hat unseren Umweltrechtstag auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht.

09.03.2018